.
Original-Text
Optimierter Text

Hier hilft Textoptimierung!

Optimierte Texte sind so formuliert, dass man sie leicht versteht und keine Nachfragen hat.

Unser Spezialgebiet sind verständliche Prüfungsaufgaben. Wir optimieren auch Webseiten, Formulare und Amtsdeutsch.

Nische gefunden mit textoptimierten Prüfungsaufgaben

Dozentin Susanne Scharff und Geschäftsführer Ulrich Peinhardt auf dem Campus der Martin-Luther-Universität. Das Institut für Textoptimierung ist aus der halleschen Universität hervorgegangen.
Dozentin Susanne Scharff und Geschäftsführer Ulrich Peinhardt auf dem Campus der Martin-Luther- Universität. Das Institut für Textoptimierung ist aus der halleschen Universität hervorgegangen.

Wenn man Prüfungsaufgaben nicht versteht, die Prüfung verhaut und dadurch keinen Berufsabschluss erhält, ist das nicht nur für den Auszubildenden ärgerlich. Auch dem Betrieb schadet es – denn er hat eine Menge in den Azubi "investiert" und die neue Fachkraft oft schon eingeplant. Für mehr Erfolge bei Prüfungen sorgt seit 2011 das aus der Martin-Luther-Universität ausgegründete Institut für Textoptimierung (IFTO) aus Halle (Saale). Mit seinem Angebot hat es sich ein deutschlandweit einmaliges Standbein geschaffen.

Idee durch Uniprojekt

Das Kerngeschäft besteht darin, schriftliche Prüfungsaufgaben in einfache Sprache, die jeder versteht, umzuformulieren. Die Idee entstand durch langjährige Modellprojekte der "Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung" an den Universitäten Heidelberg und Halle. "Viele scheiterten an der Komplexität der schriftlichen Prüfungen", sagt der Informatiker und Geschäftsführer Ulrich Peinhardt, der von 2007 bis 2011 an dem Uni-Projekt mitarbeitete. Als das vom Bund nicht verlängert wurde, machte er sich gemeinsam mit Dr. Susanne Wagner selbstständig und gründete die IFTO GmbH. "Es war uns wichtig, das Projekt in der eigenen Firma weiterzuführen", sagt Peinhardt. Man wollte die Kooperationspartner nicht im Regen stehen lassen. Etliche hatten erkannt, wie wichtig das Textverständnis bei Prüfungen für ein erfolgreiches Abschneiden ist.

Bedarf wächst

Zu den ersten Partnern gehörte das Berufskolleg für Hörgeschädigte in Essen. Menschen mit Behinderung haben per Gesetz einen Anspruch auf Nachteilsausgleich. Doch die Schulen gehen unterschiedlich damit um. "Manche geben den Prüflingen mehr Zeit. Aber das bringt nichts, wenn man die Aufgabe nicht versteht", sagt Susanne Scharff. Die Germanistin und Pädagogin ist Dozentin für Textoptimierung und seit 2012 für das hallesche Institut deutschlandweit unterwegs. Der Bedarf an gut verständlichen Texten wächst, auch durch die Zunahme an Flüchtlingen. Diese sollen ebenso gleichberechtigt am Leben teilhaben. Und da ist das Nichtverstehen die größte Hürde.

Mehr Partner

Deshalb gewinnt das IFTO immer neue Partner. Viele Lehrer melden sich für Vorträge, Workshops und Schulungen an. Und Susanne Scharff lehrt sie, wie man komplizierte Sätze klarer und präziser formuliert, ohne dass sich der Inhalt verändert. Das ist das Prinzip der "einfachen Sprache", wie sie zunehmend für Prüfungen in Berufsschulen, Hochschulen und Kammern angewendet wird.

Erfolgsquoten gesteigert

Da sich die Erfolgsquoten durch textoptimiertes Prüfen sehr gesteigert haben, zieht ein Auftrag den nächsten nach sich, das laufe inzwischen wie von selbst. Die IHK München etwa lässt Prüfer schulen, und der Dachverband "Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle der IHK" hat Susanne Scharff für Dezember nach Stuttgart eingeladen, um dort eine zweitägige Schulung für Prüferinnen und Prüfer zum Thema Textoptimierung durchzuführen.

Gerechtigkeit herstellen

Susanne Scharff merkt man die Begeisterung für das Projekt an, "weil es Gerechtigkeit herstellt", sagt sie. Und: "Wir können Biografien mitschreiben". Ulrich Peinhardt ergänzt: "Wir schaffen mehr Fachkräfte für den Markt, die uns sonst verloren gehen würden."

Neue Aufgabenfelder

Längst haben auch andere Auftraggeber die Vorteile der Textoptimierung erkannt, und außerhalb von Prüfungszeiten schreiben die inzwischen sechs Mitarbeiter des halleschen Instituts Texte für Formulare, Fragebögen, Broschüren, Websites oder Flyer sowie Amts- und Lehrtexte in einfacher Sprache. Aus ihnen ist der Ballast entfernt, sie kommen ohne Verneinung, Substantivierung und Passiv aus. Nicht zu verwechseln ist einfache Sprache aber mit "leichter Sprache", zu der etwa Ministerien, Landtage oder Behörden auf ihren Internetseiten aufgefordert sind. Ein Beispiel ist das Verhalten in der Wahlkabine. Das muss in leichter Sprache formuliert sein, damit es auch Menschen mit Lernschwierigkeiten verstehen.

Autorin und Fotografin: Marlene Köhler

Prüfungsausschüsse lernen die Aufgaben verständlich zu formulieren!

Vortrag am 07.11.2017 beim Landesinstitut für Schule
Vortrag am 07.11.2017 beim Landesinstitut für Schule
Workshop am 08.11.2017 im Aus- und Fortbildungszentrum
Workshop am 08.11.2017 im Aus- und Fortbildungszentrum

Die Senatorin für Finanzen ist unter anderem auch zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für Ausbildungsberufe des öffentlichen Dienstes, der Hauswirtschaft und der Sozialversicherung. Hier werden jährlich zahlreiche Auszubildende, aber auch sogenannte "externe" Prüflinge geprüft. Insbesondere in den Ausbildungsberufen der Hauswirtschaft werden Personen geprüft, die häufig einen Migrationshintergrund haben. Für diese Personen stellt die schriftliche Prüfung eine besonders hohe Hürde dar. Aber auch Prüflinge, die mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind, haben gelegentlich Schwierigkeiten, die Prüfungsaufgaben richtig zu verstehen. Und das liegt nicht immer nur am Unvermögen der Prüflinge. Die Formulierungen mancher Prüfungsfragen sind mehrdeutig, unverständlich, manchmal sogar fehlerhaft.

Am 07.11.2017 hat Frau Susanne Scharff vom Institut für Textoptimierung in Halle (Saale) einen Vortrag beim Landesinstitut für Schule über die sprachlichen Tücken in Prüfungsaufgaben oder in Klausuren an den Schulen gehalten. Frau Scharff stellte in diesem Vortrag nicht nur manche sprachliche "Stilblüte" vor, sondern zeigte auch Lösungen, wie die Texte optimiert werden können.
Wichtig dabei: Eine Textoptimierung, also Textumwandlung in eine einfache Sprache bedeutet nicht, dass dadurch das Niveau der Prüfungsanforderungen sinkt. Ziel ist es, dass die Aufgaben klar, eindeutig und verständlich formuliert werden. Die berufsspezifischen Fachbegriffe müssen dabei erhalten bleiben. An diesem Vortrag nahmen neben zahlreichen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse auch Lehrerinnen und Lehrer der Bremer Schulen teil.

Am 08.11.2017 haben die Mitglieder der Prüfungsausschüsse die durch den Vortrag gewonnenen Erkenntnisse in einem Workshop praktisch umgesetzt. Die Mitglieder der Prüfungsausschüsse haben sich in gemischten Gruppen zusammengesetzt, einige "echte" Prüfungsaufgaben ausgesucht und dann textlich optimiert.

Wichtigste Erkenntnis: Man kann die Fragen auch einfacher stellen, ohne dass darunter die Qualität der Prüfungsaufgaben leidet!

Übrigens: Auch manchem behördlichen Schriftstück würde eine Textoptimierung mit Sicherheit nicht schaden!

Quelle: Freie Hansestadt Bremen Die Senatorin für Finanzen Abt. Personal- und Verwaltungsmanagement Referat 33 – Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement, Stellenausschreibungen und Personalvermittlung, Nachwuchskräfte
Autor und Fotograf: Bernhard Woitalla

Hosentaschen-Flyer vergriffen

Unser Flyer "TOP-Regeln für die Hosentasche" (2,00 EUR) aus der Kategorie "Fortbildungsmaterial" ist momentan leider vergriffen und kann vorerst nicht geliefert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die übrigen Broschüren und Flyer sind aber noch zur Genüge vorrätig und freuen sich auf neue Besitzer:

(alle Preise inkl. 19 % MwSt., zzgl. Versandkosten)

Zu unseren Produkten: www.ifto.de/shop/produkte/

Kennen Sie schon unseren Newsletter?

Sie möchten in Sachen Textoptimierung und Einfache Sprache auf dem Laufenden bleiben und regelmäßig per E-Mail über Neuigkeiten informiert werden? Kein Problem! Abonnieren Sie einfach unseren Newsletter. Er versorgt Sie vierteljährlich mit Neuigkeiten zum Thema Textoptimierung, liefert Beispiele zur Umformulierung und vieles mehr. Und das Beste: Unser Newsletter ist für Sie völlig kostenfrei!

Jetzt IFTO-Newsletter abonnieren

Haben Sie Themenvorschläge, Wünsche oder Anregungen für unseren Newsletter? Dann schicken Sie uns gerne eine E-Mail an: newsletter@ifto.de.

Gefunden ...

... von Susanne Scharff in Evas Menasses Buch "Lieber aufgeregt als abgeklärt" (1. Auflage, September 2016), Seite 202:

"Tag für Tag öffnete ich den Mund, um in meiner Muttersprache, die ich vermeintlich mit den Berlinern gemeinsam hatte, Kommunikation zu versuchen, und bekam, auf Berlinerisch gesagt, jedes Mal voll eine auf die Schnauze.
Im öffentlichen Nahverkehr: 'Entschuldigung? Wo fährt denn hier der Bus nach Schöneberg?' – 'Bei uns in Berlin fährt der Bus uff de Straße!' In der Videothek: 'Entschuldigung? Haben Sie Viscontis Film >Die Verdammten<?' – 'Den ham wa so oft, dass wa den verleihn tun!'"

IFTOs Dozentin schreibt dazu:

Kommt Ihnen das Thema "präzises Fragen" aus den TOP-Schulungen bekannt vor?
Die Berliner/innen sind offenbar meisterlich darin, die Mehrdeutigkeit von Fragen ans Tageslicht zu holen. Das Fragewort "wo" ist so offen, dass der Gesprächspartner alle möglichen Orte hineindeuten kann. Oftmals passiert das ganz und gar unabsichtlich. Missverständnis programmiert ...

Fragen Sie präziser, z. B. "Von wo / von welcher Haltestelle fährt der Bus nach x/y?"
Fragen Sie sich: "Was will ich mitteilen? Was will ich erreichen?" und schon fällt Ihnen sicherlich eine klare und unmissverständliche Option ein, z. B.: "Ich möchte Viscontis Film 'Die Verdammten' ausleihen." Und dann nachschieben: "Haben Sie den Film vorrätig?"

Je genauer wir uns unsere Absichten bewusst machen, desto verständlicher und eindeutiger fragen wir. Auch im Unterricht und in Prüfungen – Ihre Schützlinge werden es Ihnen danken!

Ein erfolgreiches neues Schuljahr bzw. einen produktiven Herbst wünscht Ihnen
Susanne Scharff

Nachsatz der aus Brandenburg stammenden IFTO-Geschäftsführerin Dr. Susanne Wagner:

Gute Idee, die Schnoddrigkeit der Berlin-Brandenburger Mitmenschen durch die Textoptimierungsbrille zu betrachten. Vielleicht hilft das beim Umgang mit dem z. T. rauen Sprach-Klima dieser Region? Ich werde es ausprobieren.

*****

Haben Sie auch solche Textbeispiele gefunden oder sind Ihnen im Alltag schon missverständliche Situationen begegnet? Dann schicken Sie uns einfach eine E-Mail an: newsletter@ifto.de. Gerne können Sie uns auch Bilder schicken, die Missverständliches einfangen. Die besten Beiträge veröffentlichen wir, nach Rücksprache mit Ihnen, als Gastbeitrag unter Ihrem Namen.

Außerdem laden wir Sie ein, uns einen Satz zu schicken, den Sie schon immer umformuliert haben wollten. Jetzt haben Sie die Gelegenheit dazu!

Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!

Wussten Sie schon, dass ...

... Sie in unserem Onlineshop sicher einkaufen? Das erkennen Sie am Prüfsiegel "Geprüfter Webshop".

Während es in anderen Onlineshops durchaus passieren kann, dass Ihre Bestellung trotz Zahlung per Vorkasse nicht ankommt, garantieren wir Ihnen jederzeit einen zufriedenstellenden Einkauf ohne Probleme. Unser Onlineshop hat die Prüfung zum Qualitäts- und Vertrauenssiegel "Geprüfter Webshop" bestanden. Mit diesem Siegel versichern wir jedem Verbraucher einen seriösen und zuverlässigen Einkauf.

Ihre Vorteile:

  • unser Shop wird regelmäßig von Experten geprüft,
  • Kundenbewertungen werden analysiert und
  • bei Problemen gibt es eine Schlichtungsstelle

Sie können also beruhigt online einkaufen, denn bei uns shoppen Sie jederzeit sicher und zuverlässig!

Derzeit verfügbare Artikel in unserem Shop:

Fortbildungsmaterial

Informationsmaterial

(alle Preise inkl. 19 % MwSt., zzgl. Versandkosten)

Viel Spaß beim sicheren Shoppen!

Ihre Meinung interessiert uns!

Unsere Dozentin, Susanne Scharff, ist regelmäßig in ganz Deutschland unterwegs und gibt TOP-Fortbildungen. Immer mehr Einrichtungen nutzen diese Gelegenheit zu lernen, wie man sich klarer und verständlicher ausdrückt und selbst TOP-Texte erstellt.

Nun schulen wir zwar und geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss auch nützliche Materialien an die Hand – allerdings wissen wir nicht, was danach passiert. Dies möchten wir gern mit folgenden Fragen herausfinden:

  • Was haben Sie nach Ihrer Teilnahme an unserer TOP-Fortbildung mit dem erworbenen Wissen gemacht und was machen Sie aktuell damit? (Wo) konnten Sie Ihre TOP-Kenntnisse einbringen?
  • Wie sind Ihre Erfahrungen mit Textoptimierung?
  • Haben Sie Bedarf an längerfristigen TOP-Lern-Angeboten von IFTO? Wenn ja, in welcher Form würden Sie sich solche Angebote wünschen?

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung per E-Mail an: newsletter@ifto.de.

IFTO feiert 6. Geburtstag – feiern Sie mit!

Halle (Saale), im April 2017. Es gibt etwas zu feiern. Unser Institut für Textoptimierung (IFTO) kann in diesem Monat bereits auf 6 Jahre erfolgreiche Ausgründung aus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zurückblicken.

Unser Spezialgebiet sind verständliche Prüfungsaufgaben. Seit unserer Gründung im April 2011 haben wir bereits mehrere Tausend Prüfungsaufgaben in zahlreichen Ausbildungsberufen optimiert. Wir machen aber auch Webseiten, Formulare, Amtsdeutsch, Anweisungen, Lehrbuchtexte, Handbücher und vieles mehr verständlich.

Neben der Arbeit direkt am Text bieten wir auch Schulungen zur Textoptimierung (TOP-Schulungen) an: Möglich sind Vorträge, Fortbildungen (Vorträge mit Workshops), eintägig, mehrtägig und auch am Wochenende.

Anlässlich unseres 6. Geburtstages laden wir Sie ein, mit uns zu feiern:

  • Wir werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle eine kleine Umfrage onlinestellen und würden uns freuen, wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen und uns Ihre Antworten zukommen lassen würden.
  • Außerdem laden wir Sie ein, uns einen Satz zu schicken, den Sie schon immer umformuliert haben wollten. Jetzt haben Sie die Gelegenheit dazu! Schreiben Sie uns bequem über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Interview: Susanne Scharff von der IFTO GmbH über den Unterschied zwischen Leichter und Einfacher Sprache

Unsere Dozentin, Frau Susanne Scharff, hat im Rahmen der Fachtagung "Teilhabe und Inklusion im Übergang von der Schule in den Beruf" im November 2016 in Hamburg ein Interview gegeben. Im Gespräch mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erklärt sie konkrete Unterschiede zwischen Leichter und Einfacher Sprache.

Hier das Video-Interview (mit freundlicher Genehmigung der ibbw-consult gGmbH, www.ibbw-consult.de):

Einfache Sprache als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Unsere Dozentin, Susanne Scharff, hat für das "A-Recruiter Magazin" eine ausführliche Betrachtung zu sprachlicher Barrierefreiheit, Einfacher Sprache und deren Bedeutung verfasst. Bildquelle: Azubi-Recruiting Trends 2016, u-form Testsysteme.
Einfache Sprache als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Das Thema Einfache Sprache gewinnt gesamtgesellschaftlich immer stärker an Bedeutung. Warum es insbesondere für den Ausbildungsmarkt relevant ist, darüber schreibt unsere Dozentin, Frau Susanne Scharff, im aktuellen A-Recruiter Magazin. Sie erklärt, was genau man unter Einfacher Sprache versteht, warum eine Verwendung sinnvoll ist und welche Vorteile Einfache Sprache bringt.

Hier geht's zum vollständigen Artikel

Lehrkräfte der Walter-Gropius-Schule in Hildesheim sind TOP bei der Aufgabenformulierung – schulweite Lehrerfortbildung zum Thema Textoptimierung

Mit Textoptimierung haben sich die Lehrkräfte der Walter-Gropius-Schule im Rahmen einer schulinternen Lehrerfortbildung unter Anleitung von Susanne Scharff vom Institut für Textoptimierung aus Halle / Saale auseinandergesetzt. Die Fortbildung bestand aus einem Vortrag und Workshops, in denen Gelegenheit war, das Gehörte gleich anzuwenden und Aufgabenstellungen sprachlich zu vereinfachen. Das Feedback zur Fortbildung aus dem Kollegium war sehr positiv. Die Herangehensweise wurde als hilfreich für die pädagogische Arbeit bei der Formulierung von Arbeitsaufträgen, Klassenarbeiten und Prüfungen angesehen. An den Ergebnissen wurde deutlich, wie kompliziert manche Aufgaben formuliert sind und wie stark sie sprachlich vereinfacht werden können, ohne den fachlichen Anspruch zu reduzieren. Viel Lob erhielt Frau Scharff für die sachkundige, engagierte und motivierende Gestaltung der Fortbildung.

IFTO dankt der Walter-Gropius-Schule für die Genehmigung von Auszügen aus ihrem Schilf-Bericht. Hier geht's zum vollständigen Artikel mit Fotos:

http://www.bbs-walter-gropius.de/WGS_Aktion/allg_schule/allg_schule/top-schulung.html

Wenn Lampenfieber die Prüfungsaufgaben vernebelt: Textoptimierung

Susanne Scharff, Dozentin für Textoptimierung, bei der Anleitung im Workshop. Foto: Heribert Zeller.
Textoptimierung lernen: IFTO-Fortbildung in Karlstadt

Lehrer der Berufsschule im Sprachtraining für lernschwache Schüler

Auch der erfahrene, der "gute" Lehrer wird bisweilen im Unterrichtsalltag Schüler-auffälliges Verhalten erleben: Der Schüler stört den Unterrichtsablauf, beteiligt sich nicht am Unterrichtsgeschehen, reagiert gar aggressiv auf gut gemeinte Lehrerimpulse, die ihn zu Disziplin und Aktivierung ermuntern. Und: Die Leistungserhebungen fallen ungewöhnlich schlecht aus. Der erfahrene Lehrer kennt derlei Auffälligkeiten, wird die Problemsituation in den Griff bekommen und die Leistungsergebnisse durch Übungsphasen und ähnliche pädagogische Maßnahmen verbessern. Aber was steckt wohl dahinter, wenn sich diese Auffälligkeiten wiederholen oder gar häufen? Liegt das möglicherweise an einer Sprachbarriere, die dem Schüler mit Handicap den Zugang zum Sprachverständnis von Arbeitstexten oder Prüfungsaufgaben verwehren?

Für Schüler mit Förderbedarf

Genau hier greift das System der Textoptimierung. Frau Susanne Scharff vom Institut für Textoptimierung aus Halle an der Saale weiß, dass es viele Maßnahmen in der Texterstellung gibt, die den Schülern mit Förderbedarf den Zugang zum Verständnis der Sprache erleichtern. Susanne Scharf brachte für das Kollegium der Berufsschule Main-Spessart ein umfangreiches Fortbildungspaket mit nach Karlstadt: Nach dem wichtigen theoretischen Input konnte die Referentin die Lehrer im Workshop gezielt anleiten, Fachtexte, Arbeits- und Prüfungsaufgaben so zu modifizieren, dass die Sprachinhalte von jedem Schüler nachvollziehbar und handlungsrelevant verarbeitet werden können.

Die heikle Prüfungssituation

Vor allem in Prüfungssituationen müssen die Schüler und Schülerinnen rasch den barrierefreien Zugang zur Aufgabenstellung finden. Wer eine Prüfung ablegt, ist meist aufgeregt, zweifelt vielleicht am eigenen Wissen und dann erlebt der Prüfling Texte, die mit Alltagstexten nicht vergleichbar sind. Susanne Scharff fordert deshalb: "Gerade eine Prüfungssituation erfordert Übersichtlichkeit, Klarheit und Verständlichkeit in der Aufgabenstellung." Bei der Erstellung von Prüfungstexten und allen Arbeitstexten im Unterricht gibt es erstaunlich viele Ansatzpunkte, um Sprache und Textverständnis zu verbessern:

Sprachsensible Optimierung

Auf der Wortebene gilt es beispielsweise, anschauliche, gewohnte Wörter zu verwenden. Vermeiden sollte man indirekte Verneinungen, ungewohnte Abkürzungen oder Substantivierungen. Auf der Satzebene sollte man unter anderem kurze Sätze mit einfachen Nebensätzen verwenden, bei Fragesätzen und Aufforderungen nur 1 Element pro Satz verwenden und geläufige Konjunktionen einsetzen, um die Beziehungen zwischen den Sätzen zu verdeutlichen. Auf der Textebene stehen die Gliederungssignale im Vordergrund. Vorangestellte Überschriften und einheitliche syntaktische Strukturen erleichtern den Zugang zum Textverständnis. Zeichnungen, Tabellen können den Textinhalt veranschaulichen. Auch die zahllosen Möglichkeiten der Textgestaltung sind mit den modernen Unterrichtsmedien kreativ umsetzbar. Das Schreibprogramm am PC erlaubt gut lesbare Schriften, lesefreundliche Schriftgrößen, sinnvolle Zeilenumbrüche.

Eine gewinnbringende Fortbildung

"Textoptimierung kann man lernen", so ein Teilnehmer bei der Ergebnispräsentation nach der Arbeit im Workshop. "Aber es ist schwer, etwas leicht zu machen." Für das Kollegium der Berufsschule war die Veranstaltung eine gewinnbringende Weiterbildung. Auch die Schüler und Schülerinnen werden von dieser Weiterbildung der Lehrkräfte mit noch besseren Schul- und Prüfungsleistungen profitieren und werden auch im Alltag ihren Horizont erweitern.

Die Referentin schloss ihre Ausführungen mit einem Zitat des Philosophen Ludwig Wittgenstein: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

Quelle: Jahresbericht Schuljahr 2015/2016, Staatliche Berufsschule Main-Spessart, Karlstadt
Autor und Fotograf: Heribert Zeller

Textoptimierung ist alltagstauglich und lebensverlängernd

So schöne Sätze gibt's in den TOP-Fortbildungen von IFTO. Dazu viel Spaß und jede Menge Erkenntnisse. IFTOs Dozentin Susanne Scharff war in diesem Jahr in ganz Deutschland unterwegs und hat viele Menschen für die Idee der einfachen, leicht verständlichen Sprache begeistert, wie Sie in unseren Referenzen nachlesen können.

Für 2016 gibt es schon viele Anfragen ...

Hauptsache Gänsehaut

TOP-Workshop am 8. und 9. Juni 2015 in Eisenach
Gruppenfoto des ZFA-TOP-Workshops, 8. und 9. Juni 2015 in Eisenach

Bis auf die Gänsehaut-Ebene ging es bei unserem TOP-Workshop am 8./9. Juni 2015 in Eisenach. Fünfzig Aufgaben-Ersteller/innen der Druck- und Medienberufe arbeiteten mit uns an der sprachlichen Seite ihrer Prüfungsaufgaben. Wir analysierten, diskutierten und optimierten gemeinsam Aufgaben aus früheren Prüfungen; ein ganzer Workshop-Teil war allein dem Thema "Prüfungssprache und Handlungsorientierung" gewidmet.

Eine Erkenntnis aus dieser sehr lebendigen und fröhlichen Veranstaltung: Aus einem Text einen richtig guten Text machen, das macht oft eine "Gänsehaut". (Einen richtig schlechten Text lesen aber auch.)

Wer mehr lesen will, sei auf die Webseite des ZFA verwiesen, zur Pressemitteilung "ZFA setzt sich für bessere Verständlichkeit von Prüfungsaufgaben ein".

TOP-Prüfungen für Druck- und Medienberufe fertig

TOP-Ausschuss des ZFA mit Hörgeschädigten-Pädagog/innen aus München, Frankenthal, Essen und Leipzig. Dazu Anette Jacob vom ZFA und Susanne Wagner vom IFTO.
ZFA-TOP-Ausschuss 2015

Am 9. und 10. Februar 2015 wurden in Kassel beim ZFA die bundesweit verfügbaren textoptimierten Prüfungen für die Medientechnolog/inn/en und Mediengestalter/innen fertiggestellt. Die Prüfungen wurden wieder von IFTO voroptimiert und vom TOP-Ausschuss des ZFA fachlich und sprachlich durchgesehen.

Wie immer waren die zwei Tage wundervoll konstruktiv und sehr angenehm :-).

Artikel zu Einfacher und Leichter Sprache

Was ist der Unterschied zwischen Leichter Sprache und Einfacher Sprache? Lesen Sie dazu einen Beitrag von Dr. Susanne Wagner und Susanne Scharff (erschienen in den Mitteilungen des vds-Landesverbands Sachsen 2/2014).

Beitrag herunterladen

Wir optimieren gerne!

Der IFTO-Webshop mit unseren Produkten, bestehend aus Fortbildungs- und Informationsmaterial, steht ab sofort wieder für Sie bereit.

Mit dem Qualitätssiegel "Geprüfter Webshop" garantieren wir allen einen seriösen und zuverlässigen Einkauf.

Viel Spaß beim sicheren Shoppen!

IFTO unterwegs in Deutschland

In unseren deutschlandweiten IFTO-Fortbildungen lernen die Teilnehmer, sich klarer und verständlicher auszudrücken und auch selbst TOP-Texte zu erstellen.

Immer mehr Einrichtungen nutzen die Möglichkeit einer TOP-Fortbildung durch IFTOs Expertinnen. Hier lernen sie, klarer und verständlicher zu werden und TOP-Texte selber zu machen.

IFTOs Dozentin Susanne Scharff war jüngst in Hoyerswerda, Neusäß, Bayreuth und Schrobenhausen. Demnächst optimiert sie mit Lehrerinnen und Lehrern in Halle, Augsburg, Leipzig, Ohlstadt, Ansbach, Würzburg und Haßfurt. Weitere Buchungen reichen bereits ins Jahr 2016.

Die Vorträge und Fortbildungen sind informativ, unkonventionell und obendrein beliebt, lesen Sie hier!

Interesse?

Eine Fortbildung, einen Vortrag oder ein Coaching können Sie hier buchen.

25. und 26. März 2014: Textoptimierung in Freising

Kürzlich fand im Kardinal-Döpfner-Haus am Domberg im schönen bayrischen Freising die 5. Arbeitstagung Wissenschaftliche Begleitung des Schulversuchs "IBB – Inklusive berufliche Bildung in Bayern" statt.

Die Stiftung Bildungspakt Bayern lud Susanne Scharff ein, um den engagierten Lehrerinnen und Lehrern der neun Schultandems aus ganz Bayern Textoptimierung als Möglichkeit für ihre Schützlinge näherzubringen. Ihre Schülerinnen und Schüler sollen Schul- und Prüfungsaufgaben besser verstehen können.

Die Lehrerinnen und Lehrer der 18 Schulen waren sehr offen, sowohl für das Referat zum Thema "Schul- und Prüfungsaufgaben klar und verständlich formulieren" als auch für die TOP-Materialien, mit deren Hilfe alles leichter von der Hand geht.

Es gab viel zu lernen und zu lachen, kurz: Es war ein voller Erfolg.

Statistik 2013

IFTO-Prüfungsstatistik 2013: über 40 Berufe, ca. 20 prüfende Institutionen, 274 Prüflinge
Statistik TOP-Prüfungen 2013

IFTO hat im Jahr 2013 deutschlandweit für 274 Auszubildende textoptimierte Prüfungen in über 40 verschiedenen Berufen erstellt und dabei mit ca. 20 prüfenden Institutionen der gesamten Bundesrepublik zusammengearbeitet.

15. Januar 2014: TOP-Vortrag bei Lehrerinnen-Fortbildung

Dr. Wagner übernahm einen kleinen Teil einer Sprach-Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aus verschiedenen Schulen in Sachsen-Anhalt. Es ging um die klassischen Themen der Textoptimierung, um die (oft unzureichende) sprachliche Qualitätskontrolle bei Prüfungsaufgaben und vieles mehr.

Eine sehr angenehme Veranstaltung – danke an alle Teilnehmer/innen!

22. November 2013: IFTO bei reha-recht.de

Wissen Sie, wann man "einfach behindert" ist? Oder was "Unionsrecht" ist? Falls nicht – macht nichts, zumindest wenn Sie kein/e Jurist/in sind :-). Beides sind Begriffe der Rechtsfachsprache, und die meisten Nicht-Jurist/inn/en kennen sie nicht.

Heute war IFTO von Fachleuten des reha-rechts eingeladen, als Expertin für gut verständliches Formulieren komplexer Sachverhalte. Die Experten von reha-recht.de entwickeln derzeit ein Rechtsforum, auf das man wirklich gespannt sein kann. In regelmäßigen Abständen sollen Themen aus dem Reha- und Sozialrecht diskutiert werden, bei denen die Rechtslage nicht eindeutig oder ungeregelt ist.

Das Spannende: Hier diskutieren nicht nur Juristen mit Juristinnen, sondern hier schreiben und lesen Rechtsprofessorinnen z. B. mit Schlossern, die in ihrer Firma Schwerbehinderten-Vertreter sind oder mit Sozialmedizinern oder mit interessierten Laien. Das bedeutet: Juristisch komplexe Sachverhalte müssen so formuliert werden, dass auch Menschen ohne Kenntnis der Rechtsfachsprache sie verstehen.

Hut ab für diesen Anspruch an das neue Forum von reha-recht.de!

Am Ende wissen wir immer noch nicht, was "einfach behindert" genau bedeutet. Aber zumindest "Unionsrecht" haben wir gelernt. Der Begriff wurde 2009 eingeführt und hieß bis dahin "europäisches Recht".

Oktober 2013: Abiturprüfungsaufgaben im Bereich Wirtschaft klar und verständlich formulieren

In der TOP-Fortbildung in Speyer lernten die Teilnehmer, wie sie Abiturprüfungsaufgaben im Bereich Wirtschaft klar und verständlich formulieren.
Schulung in Speyer, 22. Oktober 2013
Nach einem einführenden Vortrag von Susanne Scharff folgten Beispiel-Optimierungen und ein Erfahrungsaustausch.
Schulung in Speyer, 22. Oktober 2013

IFTO bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr in Speyer

Susanne Scharff und Sylvia Scholz waren am 22. Oktober 2013 am Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz.

Lehrkräfte von Beruflichen Gymnasien und von Berufsoberschulen aus ganz Rheinland-Pfalz besuchten die IFTO-Fortbildung. Die Teilnehmenden unterrichten das Fach Wirtschaft und haben sich weitergebildet zum Thema "Abiturprüfungsaufgaben klar und verständlich formulieren".

Die Ganztagsveranstaltung begann mit einem einführenden Vortrag von Susanne Scharff. Es folgten Beispiel-Optimierungen der IFTO GmbH. Danach konnten viele praktische Erfahrungen in Arbeitsgruppen gesammelt werden.

Die hohen Anmeldezahlen haben für großes Interesse gesprochen.
IFTO dankt für Lob, Anerkennung und konstruktive Kritik.

Die Materialien liegen im Kasten rechts zum Download bereit.

Juli 2013: Neuer IFTO-Newsletter

Unser zweiter Newsletter konfrontiert Sie mit einer (sprachlich!) kniffligen Matheaufgabe aus Klasse 1.

Neugierig? IFTO-Newsletter herunterladen

5. Juli 2013 – Lange Nacht der Wissenschaften

IFTO präsentierte sich gemeinsam mit der FST auf dem Uniplatz unter dem Titel: "Das Formular – der unverständliche Feind. Textoptimierung zum Mitmachen"

Mit dem Angebot hatten wir einen Nerv getroffen. Nicht nur zur vollen Stunde, sondern auch mittendrin kamen Leute, die sich mit uns über gute (und vor allem schlechte!) Formulare unterhalten wollten. Wir zeigten, wie wir Formulare verbessern und erhielten auch noch den einen oder anderen guten Hinweis.

Danke an die IHK Halle-Dessau für die lebensechten Formulare!

Unsere druckfrischen "TOP-Regeln für die Hosentasche" fanden in viele (Hosen)-Taschen, u. a. von einer Deutsch-Lehrerin, einer Redakteurin, einem Journalisten, vier Berufsschullehrer/innen ...

Besonders erfreut waren wir darüber, dass sich viele Besucherinnen und Besucher des Standes als "Freund der Textoptimierung" oder "Freundin der Textoptimierung" fotografieren ließen. Danke!

Unser Fazit: Das war TOP!

Hier gibt es einige Bilder.

Juni 2013: Tagung zum gestreckten BVJ in Leipzig

Am 15. Juni 2013 fand in Leipzig die Abschlusstagung zu einem sehr interessanten Modellversuch statt.

Das "gestreckte Berufsvorbereitende Jahr" dauert länger als das normale einjährige BVJ, und es gibt mehr praktische Anteile und Projekte. Mehr dazu finden Sie auf sachsen.de.

IFTO war mit Dr. Wagner dabei. In zwei Workshops ging es um die Textoptimierung von Unterrichts- und Aufgabentexten und um die Methode der Didaktisierung. Außerdem kamen zur Sprache: Spracherwerb, Dialog-Journale, Inklusion und Nachteilsausgleiche, Politik und Amtsentscheidungen ...

Textoptimierung im Unterricht – jedes Wort zählt

TOP-Fortbildung zum Thema "Textoptimierung im Unterricht – jedes Wort zählt" in Winnenden
Schulung in Winnenden, 10. und 11. Juni 2013

10. und 11. Juni 2013. Dr. Susanne Wagner und Susanne Scharff waren in der Paulinenpflege Winnenden in Baden-Württemberg. Diesmal hieß es für Lehrerinnen und Lehrer der Schule beim Jakobsweg und der berufsbildenden Schulen von Winnenden bis Heidelberg: "Textoptimierung im Unterricht – jedes Wort zählt".

Die zweitägige Veranstaltung umfasste einen einführenden Vortrag, viele Beispiel-Optimierungen und praktische Erfahrungen in Arbeitsgruppen.

Die Fortbildung hat Freude gemacht, es gab viel zu lernen und zu lachen. Danke für das liebevolle Rundum!

März 2013: Frust und Ärger vermeiden – IFTO in Speyer

12. März 2013. Susanne Wagner und Susanne Scharff waren in Speyer am Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz. Dort hieß es für Lehrerinnen und Lehrer der berufsbildenden Schulen: "Ärger und Frust vermeiden – schriftliche Aufgaben klar und verständlich formulieren". Die eintägige Veranstaltung bot einen einführenden Vortrag, Beispiel-Optimierungen und praktische Erfahrungen in Arbeitsgruppen.

Es hat wieder viel Spaß gemacht. Nur schade, dass die Beam-Verbindung Halle-Speyer noch nicht fertig ist :-) ...

Die Materialien liegen im Kasten rechts zum Download bereit.

Januar 2013: Gründer des Monats und Bilanz 2012

Das Motto des Instituts für Textoptimierung: verständlich, eindeutig, textoptimiert
IFTO ist Gründer des Jahres

Das Institut für Textoptimierung Halle, die IFTO GmbH, wird aktuell bei Univations, dem Institut für Wissens- und Technologietransfer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, als Gründer des Monats vorgestellt.

Dieser Würdigung des Hochschulgründernetzwerkes ging die Verleihung des Gründerpreises an das junge Unternehmen Ende letzten Jahres voraus.

Begründet wurde dies mit der Geschäftsidee, dem genialen Marketing, dem wirtschaftlichen Erfolg nach so kurzer Zeit sowie IFTOs Beitrag zur Entwicklung in der Region.

Die Geschäftsführer Ulrich Peinhardt und Dr. Susanne Wagner erklären die Geschäftsidee: "Mit unserem Leistungsangebot unterstützen wir Firmen bei der Verbesserung ihrer Unternehmenskommunikation. Wir optimieren z. B. Werbeträger, Unternehmenspräsentationen, Anweisungen, Lehrbuchtexte, Handbücher, Bedienungsanleitungen, Formulare oder Fragebögen so, dass sie eindeutig und verständlich sind."

IFTO und seine Angestellten sorgen mit Coachings und Fortbildungen vor Ort dafür, dass Unternehmen attraktiver für Fachkräfte werden. Klare Kommunikation verbessert nicht nur die Verständigung intern und extern, sondern spart kostbare Zeit, und damit Geld. Passgenaue und unmissverständliche Texte sind darüber hinaus ein wesentliches Mittel zur Kundenbindung, so die Geschäftsführer der IFTO GmbH.

Auf ihrer Spezialstrecke, der Textoptimierung von Prüfungen für hörgeschädigte oder gehörlose Absolventinnen und Absolventen, bestätigt die IFTO GmbH für 2012 den gelungenen Verlauf von 315 Zwischen- und Abschlussprüfungen in 27 verschiedenen Berufen in ganz Deutschland. Acht prüfende Institutionen waren Kooperationspartner.

Zur Prüfungsstatistik

Januar 2013: Zwei intensive TOP-Tage am RWB Essen

Für den 22. und 23. Januar 2013 war ein TOP-Workshop der besonderen Art angesetzt: Zwei intensive Tage in der "Wiege" der TOP-Prüfungen, am RWB Essen. Am RWB Essen gibt es Lehrerinnen und Lehrer, die vor über 20 Jahren das Textoptimieren von Berufsabschlussprüfungen auf den Weg gebracht haben. Mit ihnen und mit den neu hinzugekommenen Kolleg/inn/en zu textoptimierten Prüfungen zu arbeiten, das war für uns außerordentlich spannend. Dazu noch die "TOP"-Atmosphäre – schön war's.

Zum Feedback aus dem RWB geht's hier: Referenzen

Fortbildung in Würzburg

Am 12. Dezember 2012 war die IFTO wieder in Würzburg. Die Regierung von Unterfranken hatte eine TOP-Fortbildung für die Lehrerinnen und Lehrer der beruflichen Schulen organisiert. Es gab lebhafte Diskussionen, und es hat mal wieder Spaß gemacht!

November 2012: Gründerpreis für die IFTO GmbH!

von links: Susanne Scharff (IFTO GmbH), IFTO-Laudatorin Ines Schotte (Volksbank Halle Saale eG), Dr. Susanne Wagner (IFTO GmbH), René Walther (Stadtwerke Halle GmbH), Bernd Saalfeld (Relaxdays GmbH), Jan Kaltofen (Sprecher Gründernetzwerk HALLE-SAALEKREIS), Victoria Salomon (The world of natural beauties), Antje Bauer (IHK Halle-Dessau); Foto: A. Lacroix
Foto der Preisträger des Gründerpreises 2012

14. November 2012. Das Gründernetzwerk Halle-Saalkreis hat "drei hervorragende Existenzgründungen" ausgezeichnet. Wir sind eine davon und sehr stolz auf diese Anerkennung!

Mit 13 anderen nominierten Unternehmen stellte sich die IFTO GmbH einer unabhängigen Jury, die folgende Kriterien bewertete:

  • die Geschäftsidee,
  • das Marketing,
  • den wirtschaftlichen Erfolg sowie
  • den Beitrag zur Entwicklung in der Region.

Zur Jury gehörten die Bundesagentur für Arbeit, das Dienstleistungszentrum Wirtschaft der Stadt Halle, das Ego.Pilotennetzwerk Sachsen-Anhalt, die Jobcenter Halle und Saalekreis, die Handwerkskammer Halle, das Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd, die Wirtschaftsförderung Saalekreis sowie die Sponsoren der Preisgelder.

Ines Schotte von der Volksbank Halle (Saale) eG fragte in ihrer sehr schönen IFTO-Laudatio: "Wer kümmert sich schon um erfolgreiche Kommunikation?" – und begründete den Preis für die IFTO GmbH mit deren Eigeninitiative und Mut sowie dem unternehmerischen Erfolg.

Wir freuen uns sehr und werden das Preisgeld in unseren "genialen Marketing-Mix" (Zitat Laudatio) investieren.

PS: Ein herzliches Dankeschön an univations, vor allem Frau Dr. Susanne Hübner und Moritz Bradler, die uns bei der Gründung der IFTO kompetent und resolut :-) unterstützt haben.

Halbjahresmeldung 2012 – Textoptimierte Prüfungen

Das Institut für Textoptimierung Halle vermeldet für die erste Jahreshälfte 2012 den gelungenen Verlauf von 292 textoptimierten Prüfungen in 32 verschiedenen Berufen.

In Städten wie Flensburg, Düsseldorf und Essen legten hörbehinderte Prüflinge mithilfe von TOP-Prüfungsaufgaben aus Halle erfolgreich ihre Abschlussprüfungen ab, u. a. als Bauzeichner/-in, Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Fertigungsmechaniker/-in, Technische/r Zeichner/-in bzw. Produktdesigner/-in, Koch/Köchin, Teilezurichter/-in, Steinmetz/-in, Maler/-in, Fahrzeuglackierer/-in, KFZ-Servicemechaniker/-in, Kfz-Mechatroniker/in, Elektroniker/in, Feinwerkmechaniker/in, Hörgeräteakustiker/in, Tischler/-in, Friseur/-in, Raumausstatter/-in, Werkzeugmaschinenspaner/-in, Mediengestalter/-in, Drucker/-in, Siebdrucker/-in und Buchbinder/-in.

In Chemnitz erreichte ein Student mithilfe von TOP-Aufgaben einen guten Abschluss als Techniker für Maschinenbau.

Mit den Azubis und Studierenden freuen sich deren Lehrer/innen und Dozent/inn/en und oft auch die Behörden (IHK und HWK), die sich mit großem Engagement für ihre hörgeschädigten Absolvent/inn/en einsetzen. Und auch das IFTO-Team, bei dem die Fäden in Sachen TOP-Prüfungen zusammenlaufen, freut sich.

Wie zufrieden einzelne Ausbildungseinrichtungen mit der Arbeit des IFTO-Teams sind, können Sie in unseren Referenzen nachlesen.

Oktober 2012: IFTO für Gründerpreis HALLE 2012 nominiert

Logo Gründerpreis 2012

Das Institut für Textoptimierung wurde aktuell für den "gründerpreis HALLE 2012" nominiert. Mit 13 anderen Unternehmen stellt sich die IFTO GmbH einer unabhängigen Jury, die folgende Kriterien bewertet:

  • die Geschäftsidee,
  • das Marketing,
  • den wirtschaftlichen Erfolg sowie
  • den Beitrag zur Entwicklung in der Region.

Zur Jury gehören die Bundesagentur für Arbeit, das Dienstleistungszentrum Wirtschaft der Stadt Halle, das Ego.Pilotennetzwerk Sachsen-Anhalt, die Jobcenter Halle und Saalekreis, die Handwerkskammer Halle, das Hochschulgründernetzwerk Sachsen-Anhalt Süd, die Wirtschaftsförderung Saalekreis sowie die Sponsoren der Preisgelder.

Der erste Preis, gesponsert von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Stadtwerke Halle GmbH sponsert das Preisgeld von 2.000 Euro für den zweiten Platz. Den dritten Preis in Höhe von 1.000 Euro stiftet die Volksbank Halle (Saale) eG.

Am 14. November findet in Halle die Verleihung an drei Preisträger statt. "Die Gewinner des gründerpreises HALLE 2012 sichern sich neben einem lukrativen Marketing auch ein attraktives Preisgeld", wie es auf der Seite www.gründernetzwerk-halle-saalekreis.de/grunderpreis heißt.

Eigeninitiative, Mut und unternehmerischer Erfolg der Unternehmen werden geehrt – bereits durch die Nominierung.

Es bleibt spannend.

Mai 2012: Textoptimierung von Fragebogen

Das Institut für Textoptimierung wird nicht nur in Prüfungsfragen zurate gezogen. IFTO ist auch für andere Texte ein kompetenter Partner. Aktuelles Beispiel ist die Textoptimierung eines Fragebogens im Rahmen eines Anti-Mobbing-Projekts zur Stärkung des Sozialverhaltens und zur Ermutigung von Kindern. Das Anti-Mobbing-Projekt "He, es ist doch normal, dass ich anders bin als du!" ist beim Leipziger soziokulturellen Verein "Frauenkultur e.V." angesiedelt (www.frauenkultur-leipzig.de). Die Leipziger-Frauenkultur-Frauen wissen: "Die meisten Kinder dieses Alters sind sich über die Tragweite der Folgen von gezieltem Drangsalieren, Hänseln und Ausgrenzen von Einzelnen, oft Schwächeren, nicht im Klaren."

Ein Fragebogen wurde entworfen. Er soll die Grundlage sein für die Anti-Mobbing-Arbeit mit Leipziger Schulkindern. Wegen des schwierigen Themas drohte der Fragebogen – bei aller guten Absicht – zu umfangreich und z. T. unverständlich zu werden. Dafür gibt es IFTO. Da das Institut auch in Leipzig schon über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügt, wurde es zum Textoptimieren des Fragebogens angefragt. Das IFTO-Team überarbeitete die Fragebogen-Texte, so dass sie klar und passgenau auf die Altersgruppe von sieben- bis zwölfjährigen Kindern zugeschnitten waren. Nach der Textoptimierung wurde der Fragebogen durch Kinder getestet. Urteil: anschaulich, gut und einfach zu verstehen – ein guter Fragebogen!

So kann dem erfolgreichen Verlauf des hoch aktuellen und bemerkenswerten Projekts zum Thema "Anderssein und Mobbing in der Schule" in seiner Verstehbarkeit und Eindeutigkeit nichts mehr im Wege stehen.

IFTO wünscht gute Ergebnisse!

Mai 2012: Die IFTO zu Gast bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Halle

Logo - Lange Nacht der Wissenschaften
Logo Lange Nacht der Wissenschaften

Das Institut für Textoptimierung Halle (IFTO) präsentierte sich zur Langen Nacht der Wissenschaften mit Live-Textoptimierungen (u. a. Amts-Deutsch – Mensch-Deutsch: Briefe vom Amt, die man nicht versteht). Wie Textoptimierung funktioniert, führten wir live vor.

Warum wir uns mit Textoptimierung wissenschaftlich beschäftigen, für wen Textoptimierung wichtig ist und wer alles davon profitiert, konnte man natürlich auch erfahren.

Zur Pressemitteilung

Bei TV Halle sah der Bericht über uns so aus:

1 Jahr Institut für Textoptimierung GmbH

Halle, 19. April 2012. Das Hallenser Institut für Textoptimierung GmbH (IFTO) wurde im April 2011 gegründet und kann in diesem Monat auf 1 Jahr erfolgreiche Ausgründung aus der MLU zurückblicken.
Geschäftsführerin Dr. Susanne Wagner ist auf diese Leistung sichtlich stolz: "Das vergangene Jahr musste zeigen, ob wir 25 Jahre Forschung an der Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung – einem An-Institut der Martin-Luther-Universität – in ein erfolgreiches Geschäftsmodell überführen können. Kurz gesagt: Es ist uns gelungen."

Zur Pressemitteilung