Allgemeine Geschäftsbedingungen

Im Fol­gen­den wer­den die Ver­trags­be­din­gun­gen im Rah­men von Kaufverträ­gen geregelt, die über diesen Onli­neshop zwis­chen Insti­tut für Tex­top­ti­mierung GmbH, Schul­straße 7, 06108 Halle (Saale) und dem jew­eili­gen Käufer geschlossen wer­den.

§ 1 Gel­tungs­bere­ich, Begriffs­bes­tim­mungen

1. Für die Geschäfts­beziehung zwis­chen dem Web­shop-Verkäufer (nach­fol­gend „Verkäufer“) und dem Käufer (nach­fol­gend „Kunde“) gel­ten die nach­fol­gen­den All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gun­gen in ihrer zum Zeit­punkt der Bestel­lung gülti­gen Fas­sung. Abwe­ichende Bedin­gun­gen des Bestellers wer­den nicht anerkan­nt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Gel­tung aus­drück­lich zu.

2. Ver­brauch­er ist jede natür­liche Per­son, die ein Rechts­geschäft zu Zweck­en abschließt, die über­wiegend wed­er ihrer gewerblichen noch ihrer selb­st­ständi­gen beru­flichen Tätigkeit zugerech­net wer­den kön­nen, § 14 BGB. Dage­gen ist Unternehmer jede natür­liche oder juris­tis­che Per­son oder rechts­fähige Per­so­n­enge­sellschaft, die bei Abschluss eines Rechts­geschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selb­ständi­gen beru­flichen Tätigkeit han­delt, § 15 BGB.

§ 2 Ver­tragss­chluss

Sofern im Fol­gen­den von Waren die Rede ist, sind hier­von – sofern ange­boten – auch dig­i­tale Pro­duk­te (dig­i­tale Inhalte oder dig­i­tale Dien­stleis­tun­gen) sowie Waren mit dig­i­tal­en Ele­menten umfasst

1. Die Darstel­lung der Waren im Online-Shop stellt kein rechtlich binden­des Ange­bot, son­dern nur eine Auf­forderung zur Abgabe eines Ange­bots durch den Kun­den dar. Der Kunde kann aus dem Sor­ti­ment des Verkäufers Waren auswählen und diese über den – den Warenko­rb betr­e­f­fend­en But­ton – in einem soge­nan­nten Warenko­rb sam­meln. Über den für den Abschluss des Kaufver­trages erforder­lichen But­ton gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenko­rb befind­lichen Waren ab. Vor Abschick­en der Bestel­lung kann der Kunde die Dat­en jed­erzeit ändern und ein­se­hen. Der Kunde kann jed­erzeit vor ein­er verbindlichen Bestel­lung durch Betä­ti­gung des „Zurück-But­tons“ im Brows­er auf die Seite gelan­gen, auf der seine Dat­en erfasst wor­den sind. Eingabefehler kön­nen hier berichtigt wer­den. Durch Schließen des Inter­net­browsers kann der Bestel­lvor­gang abge­brochen wer­den. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und über­mit­telt wer­den, wenn der Kunde diese Ver­trags­be­din­gun­gen akzep­tiert und dadurch in seinen Antrag aufgenom­men hat.

2. Der Verkäufer schickt daraufhin dem Kun­den eine automa­tis­che Emp­fangs­bestä­ti­gung per E‑Mail zu, in welch­er die Bestel­lung des Kun­den nochmals aufge­führt wird und die der Kunde über die Funk­tion \„Druck­en\“ aus­druck­en kann. Die automa­tis­che Emp­fangs­bestä­ti­gung doku­men­tiert lediglich, dass die Bestel­lung des Kun­den beim Verkäufer einge­gan­gen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Ver­trag kommt erst durch die Abgabe der Annah­meerk­lärung durch den Verkäufer zus­tande, die mit ein­er geson­derten E‑Mail (Auf­trags­bestä­ti­gung) ver­sandt wird.

Hat der Kunde eine Zahlungsart mit sofor­tiger Zahlung gewählt (wie z.B. Pay­Pal / Pay­pal Plus / Pay­Pal Express, Ama­zon-Pay­ments, Sofortüber­weisung), kommt der Ver­trag zum Zeit­punkt der Bestä­ti­gung der Zahlungsan­weisung durch den Kun­den zus­tande. Hat der Kunde die Zahlungsart Vorkasse gewählt, kommt der Ver­trag bere­its dann zus­tande, wenn der Kunde vor der Annah­meerk­lärung durch den Verkäufer eine Zahlungsauf­forderung mit den entsprechen­den Bank­dat­en erhält. Mit dieser Zahlungsauf­forderung nehmen wir Ihr Ange­bot an.

3. Mit der E‑Mail (Auf­trags­bestä­ti­gung) oder in ein­er sep­a­rat­en E‑Mail, jedoch spätestens bei Liefer­ung der Ware, wer­den dem Kun­den der Ver­trag­s­text sowie etwaige Garantiebe­din­gun­gen auf einem dauer­haften Daten­träger (E‑Mail oder Papier­aus­druck) zuge­sandt. Der Ver­trag­s­text wird unter Wahrung des Daten­schutzes gespe­ichert. Die aktuellen AGB des Verkäufers kön­nen vom Kun­den jed­erzeit auch unter https://www.ifto.de/allgemeine-geschaeftsbedingungen-agb/ einge­se­hen wer­den.

§ 3 Anfer­ti­gung von Waren nach Kun­den­vor­gaben

Wir fer­ti­gen keine Waren nach Kun­den­vor­gaben an.

§ 4 Beginn Liefer­frist, Liefer­ung, Bere­it­stel­lung dig­i­taler Inhalte

1. Die Frist für die Liefer­ung begin­nt bei Zahlung per Vorkasse am Tag nach Erteilung des Zahlungsauf­trags an das über­weisende Kred­itin­sti­tut bzw. bei anderen Zahlungsarten am Tag nach Ver­tragss­chluss zu laufen und endet mit dem Ablauf des let­zten Tages der Frist. Fällt der let­zte Tag der Frist auf einen Sam­stag, Son­ntag oder einen am Liefer­ort staatlich anerkan­nten all­ge­meinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der näch­ste Werk­tag.

2. Die Zustel­lung erfol­gt an die vom Kun­den angegebene Liefer­adresse.

3. Sofern eine Zustel­lung beim Kun­den nicht möglich war und das Trans­portun­ternehmen die bestellte Ware wieder an den Verkäufer zurück­sendet, trägt der Kunde die Kosten für den erfol­glosen Ver­sand. Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Umstand, der zur Unmöglichkeit der Zustel­lung geführt hat, nicht zu vertreten hat oder wenn er vorüberge­hend an der Annahme der ange­bote­nen Leis­tung ver­hin­dert war, es sei denn, dass der Verkäufer ihm diese eine angemessene Zeit vorher angekündigt hat­te.

4. Mit dem Ver­tragss­chluss über ein dig­i­tales Pro­dukt oder eine Ware mit dig­i­tal­en Ele­menten schuldet der Verkäufer die Bere­it­stel­lung von dig­i­tal­en Inhal­ten oder dig­i­tal­en Dien­stleis­tun­gen. Diese sind – falls keine Zeit für die Bere­it­stel­lung bes­timmt oder den Umstän­den zu ent­nehmen ist – unverzüglich nach Ver­tragss­chluss bere­itzustellen. Die Bere­it­stel­lung erfol­gt im Rah­men der ver­traglichen Vere­in­barung, z.B. mit­tels Down­loads.

§ 5 Eigen­tumsvor­be­halt

Bis zur voll­ständi­gen Bezahlung verbleiben die geliefer­ten Waren im Eigen­tum des Verkäufers.

§ 6 Preise und Ver­sand­kosten

1. Die auf der Web­seite des Verkäufers angegebe­nen Preise ver­ste­hen sich ein­schließlich der jew­eils gülti­gen geset­zlichen Umsatzs­teuer.

Richt­en sich  die Ange­bote des Web­shops auss­chließlich an andere Unternehmer, ver­ste­hen sich die Preise zuzüglich der jew­eils gülti­gen geset­zlichen Umsatzs­teuer.

2. Anfal­l­ende Ver­sand- und Liefer­kosten wer­den während des Bestel­lvor­gangs aus­gewiesen und sind – sofern nicht anders angegeben – vom Kun­den zu tra­gen.

Für Ver­brauch­er gilt:

3a. Der Ver­sand der Ware erfol­gt durch ein vom Verkäufer beauf­tragtes Trans­portun­ternehmen. Das Ver­san­drisiko trägt der Verkäufer, wenn der Kunde Ver­brauch­er ist.

Für Unternehmer gilt:

3b. Der Ver­sand der Ware erfol­gt durch ein vom Verkäufer beauf­tragtes Trans­portun­ternehmen. Die Gefahr des zufäl­li­gen Unter­gangs oder der zufäl­li­gen Ver­schlechterung der Kauf­sache geht auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spedi­teur, dem Fracht­führer oder der son­st zur Aus­führung der Versendung bes­timmten Per­son oder Anstalt übergeben hat.

§ 7 Zahlungsmodal­itäten

1. Während des Bestel­lvor­gangs wer­den dem Kun­den die zur Ver­fü­gung ste­hen Zahlung­sop­tio­nen angezeigt. Hier­bei kann es sich z.B. um Zahlung­sop­tio­nen wie Vorauskasse, Kred­itkarte oder die Nutzung von Zahl­dien­stleis­tern wie z.B. Pay­Pal, Klar­na oder Ama­zon Pay han­deln. Während des Bestel­lvor­gangs erhält der Kunde weit­ere Infor­ma­tio­nen. Der Verkäufer kann die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Zahlung­sop­tio­nen nach eigen­em Ermessen fes­tle­gen.

2. Die Zahlung des Kauf­preis­es ist unmit­tel­bar nach Ver­tragss­chluss fäl­lig, wenn kein später­er Fäl­ligkeit­ster­min zwis­chen den Parteien vere­in­bart wor­den ist. Ist die Fäl­ligkeit der Zahlung nach dem Kalen­der bes­timmt, so kommt der Kunde bere­its durch Ver­säu­mung des Ter­mins in Verzug.

Für Ver­brauch­er gilt:

2a. Punkt 2 gilt nur,  sofern der Kunde auf diese Rechts­folge in der Rech­nung oder Zahlungsauf­stel­lung beson­ders hingewiesen wor­den ist. In  Fall des Verzugs hat der Kunde dem Verkäufer Verzugszin­sen in Höhe von 5 Prozent­punk­ten über dem jew­eili­gen Basiszinssatz zu zahlen.

Für Unternehmer gilt:

2b. Im Falle des Verzugs hat der Kunde dem Verkäufer Verzugszin­sen in Höhe von 9 Prozent­punk­ten über dem Basiszinssatz zu zahlen.

3. Die Verpflich­tung des Kun­den zur Zahlung von Verzugszin­sen schließt die Gel­tend­machung weit­er­er Verzugss­chä­den durch den Verkäufer nicht aus.

§ 8 Nutzungsrechte für dig­i­tale Inhalte

1. Der Kunde erhält – soweit nicht anders vere­in­bart – an den durch den Verkäufer bere­it­gestell­ten Inhal­ten das Recht, die erwor­be­nen Inhalte abzu­rufen und das nicht auss­chließliche, zeitlich und örtlich unbeschränk­te und nicht über­trag­bare Recht, diese auss­chließlich für pri­vate Zwecke zu nutzen.

2. Vervielfäl­ti­gun­gen und Veröf­fentlichun­gen sind – sofern nicht anders vere­in­bart – unter­sagt.

3. Das uneingeschränk­te Recht zur Nutzung dig­i­taler Inhalte oder dig­i­taler Dien­stleis­tun­gen beste­ht grund­sät­zlich erst nach voll­ständi­ger Bezahlung des Kauf­preis­es. 

4. Sofern der Kunde im Rah­men der Bere­it­stel­lung von dig­i­tal­en Inhal­ten oder dig­i­tal­en Dien­stleis­tun­gen vom Verkäufer einen Nutzungszu­gang erhält (z.B. für Online-Kurse), sind diese Zugangs­dat­en ver­traulich zu behan­deln und nicht an Dritte weit­erzugeben. Für Schä­den, die aus der unberechtigten Nutzung/Weitergabe der Zugangs­dat­en resul­tieren, haftet der Kunde.

§ 9 Sach­män­gel­gewährleis­tung, Garantie

1. Es beste­hen die geset­zlichen Gewährleis­tungsrechte. Der Verkäufer haftet für Män­gel an dem Pro­dukt nach den hier­für gel­tenden geset­zlichen Vorschriften, ins­beson­dere

a) nach den §§ 434 ff. BGB bei Sach­män­geln,

b) nach den §§ 475 c ff. BGB bei Waren mit dig­i­tal­en Ele­menten,

c) nach den §§ 327d ff. BGB bei dig­i­tal­en Pro­duk­ten.

2. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleis­tungspflicht auf vom Verkäufer gelieferte neu hergestellte Sachen 12 Monate ab Gefahrenüber­gang. Die Ver­jährungs­fris­ten für den Verkäu­fer­regress nach § 445a BGB bleiben unberührt.

3. Sollte für einzelne Pro­duk­te eine Garantie beste­hen, so wird in der Pro­duk­tbeschrei­bung aus­drück­lich darauf hingewiesen. Die Einzel­heit­en sind den jew­eili­gen Garantiebe­din­gun­gen zu ent­nehmen.

§ 10 Haf­tung

1. Ansprüche des Kun­den auf Schadenser­satz sind aus­geschlossen. Hier­von ausgenom­men sind Schadenser­satzansprüche des Kun­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers, der Gesund­heit oder aus der Ver­let­zung wesentlich­er Ver­tragspflicht­en (Kar­di­nalpflicht­en) sowie die Haf­tung für son­stige Schä­den, die auf ein­er vorsät­zlichen oder grob fahrläs­si­gen Pflichtver­let­zung des Verkäufers, sein­er geset­zlichen Vertreter oder Erfül­lungs­ge­hil­fen beruhen. Wesentliche Ver­tragspflicht­en sind solche, deren Erfül­lung zur Erre­ichung des Ziels des Ver­trags notwendig ist.

2. Bei der Ver­let­zung wesentlich­er Ver­tragspflicht­en haftet der Verkäufer nur auf den ver­tragstyp­is­chen, vorherse­hbaren Schaden, wenn dieser ein­fach fahrläs­sig verur­sacht wurde, es sei denn, es han­delt sich um Schadenser­satzansprüche des Kun­den aus ein­er Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit.

3. Die Ein­schränkun­gen der Abs. 1 und 2 gel­ten auch zugun­sten der geset­zlichen Vertreter und Erfül­lungs­ge­hil­fen des Verkäufers, wenn Ansprüche direkt gegen diese gel­tend gemacht wer­den.

4. Die Vorschriften des Pro­duk­thaf­tungs­ge­set­zes bleiben unberührt.

§10.1 Haf­tungsauss­chluss:

Nach den all­ge­meinen geset­zlichen Bes­tim­mungen sind wir für eigene Inhalte auf unser­er Webpräsenz ver­ant­wortlich. Wir sind jedoch nicht verpflichtet, über­mit­telte oder gespe­icherte fremde Infor­ma­tio­nen zu überwachen oder nach Gegeben­heit­en zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hin­weisen. Entsprechende Verpflich­tun­gen die zur Ent­fer­nung oder Sper­rung der Nutzung von Infor­ma­tio­nen nach den all­ge­meinen Geset­zen führen, bleiben hier­von unberührt.

Eine Haf­tung hier­für ist früh­estens ab Ken­nt­nis­nahme der konkreten Rechtsver­let­zung möglich. Eine Ent­fer­nung von rechtsver­let­zen­den Inhal­ten wird nach Ken­nt­nis­nahme unverzüglich erfol­gen.

Wir möcht­en darauf hin­weisen, dass unsere Web­seite auch Links zu exter­nen Web­seit­en Drit­ter enthält, auf deren Inhalt wir keinen Ein­fluss haben. Daher wer­den für diese frem­den Inhalte auch keine Gewähr und keine Haf­tung über­nom­men. Für die frem­den Inhalte ist stets der jew­eilige Betreiber der Seit­en ver­ant­wortlich. Vor der Ver­linkung wur­den die Seit­en auf mögliche rechtswidrige Inhalte geprüft. Solche waren jedoch zum Zeit­punkt der Ver­linkung nicht erkennbar. Eine ständi­ge Überwachung der Inhalte der exter­nen Web­seit­en ist ohne Hin­weis auf eine mögliche Rechtsver­let­zung nicht möglich und auch nicht zumut­bar.

Jedoch wer­den diese exter­nen Links nach Ken­nt­nis­nahme von Rechtsver­let­zun­gen unverzüglich ent­fer­nt.

Alle Inhalte dieser Seit­en unter­liegen dem Urhe­ber­recht. Inhalte und Beiträge Drit­ter sind entsprechend gekennze­ich­net. Die Vervielfäl­ti­gung, Bear­beitung, Ver­bre­itung und jede Art der Ver­w­er­tung außer­halb der Gren­zen des Urhe­ber­recht­es bedür­fen der schriftlichen Zus­tim­mung des jew­eili­gen Ver­fassers. Kopi­en dieser Seit­en sind aus­drück­lich nur für den pri­vat­en Gebrauch ges­tat­tet.

Wir als Betreiber dieser Seit­en sind stets bemüht, Urhe­ber­rechte ander­er zu wahren.

Dieses Impres­sum wurde von www.gepruefter-webshop.de erstellt und wird regelmäßig auf Rechtssicher­heit kon­trol­liert. Im Falle ein­er Abmah­nung übern­immt Geprüfter Web­shop die voll­ständi­ge Haf­tung für die erstell­ten Recht­s­texte.

§ 11 Wider­ruf­s­recht

Sofern es sich bei dem Kun­den um einen Ver­brauch­er han­delt, ste­ht ihm ein geset­zlich­es Wider­ruf­s­recht zu. Nähere Infor­ma­tio­nen zum Wider­ruf­s­recht sind der Wider­rufs­belehrung zu ent­nehmen.

§ 12 Hin­weise zur Daten­ver­ar­beitung

Der Daten­schutz ist uns beson­ders wichtig. Deshalb find­en Sie unsere aus­führliche Daten­schutzerk­lärung geson­dert auf unser­er Home­page.

§ 13 Ver­hal­tenskodex  

Der Verkäufer hat sich dem Ver­hal­tenskodex von Geprüfter Web­shop unter­wor­fen, die im Inter­net unter https://www.gepruefter-webshop.de/verhaltenscodex/ ein­se­hbar sind.

§ 14 Höhere Gewalt

1. „Höhere Gewalt“ bedeutet das Ein­treten eines Ereigniss­es, das eine Partei daran hin­dert, eine oder mehrere ihrer ver­traglichen Verpflich­tun­gen aus dem Ver­trag zu erfüllen, wenn und sowie die von dem Hin­der­nis betrof­fene Partei nach­weist, dass es sich um ein von außen kom­mendes, keinen betrieblichen Zusam­men­hang aufweisendes, auch durch äußer­ste vernün­ftiger­weise zu erwartende Sorgfalt nicht abwend­bare Ereig­nis han­delt, das nicht in die Risikosphäre nur der betrof­fe­nen Ver­tragspartei fällt.

2. Bis zum Beweis des Gegen­teils wird bei den fol­gen­den (nicht abschließen­den) Ereignis­sen ver­mutet, dass es sich um einen Fall „höher­er Gewalt“ han­delt:

- Krieg, umfan­gre­iche mil­itärische Mobil­isierung, Feind­seligkeit­en, Angriff, Hand­lun­gen aus­ländis­ch­er Feinde, Bürg­erkrieg, Aufruhr, Auf­s­tand, Ter­ro­rak­te, Sab­o­tage oder Pira­terie;

- Währungs- und Han­dels­beschränkun­gen, Embar­go, Sank­tio­nen;

- Pan­demie, Epi­demie, oder infek­tiöse Krankheit­en unter Berück­sich­ti­gung des vom Robert-Koch-Insti­tut fest­gelegten Gefahren­niveaus von min­destens „mäßig“ bzw. der Ein­schätzung der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion WHO;

- Naturkatas­tro­phe oder extremes Natur­ereig­nis;

- Explo­sion, Feuer, Zer­störung von Aus­rüs­tung, län­ger­er Aus­fall von Trans­port­mit­teln, Telekom­mu­nika­tion, Infor­ma­tion­ssys­te­men oder Energie;

- All­ge­meine Arbeit­sun­ruhen wie Boykott, Streik und Aussper­rung, Beset­zung von Fab­riken und Gebäu­den.

3. In Fällen höher­er Gewalt ist die hier­von betrof­fene Ver­tragspartei für die Dauer und im Umfang der Auswirkung von der Verpflich­tung zur Liefer­ung oder Abnahme bzw. von der Erbringung der Dien­stleis­tung befre­it, sofern dies unverzüglich mit­geteilt wird. Erfol­gt die Mit­teilung nicht unverzüglich, so wird die Befreiung von dem Zeit­punkt an wirk­sam, zu dem die Mit­teilung die andere Partei erre­icht. Die Befreiung von der Verpflich­tung zur Liefer­ung oder Abnahme gilt so lange, wie das gel­tend gemachte Hin­der­nis die Ver­tragser­fül­lung durch die betrof­fene Partei ver­hin­dert.

Käufer sind verpflichtet den Verkäufer unverzüglich, spätestens jedoch nach 14 Tagen zu informieren, wenn eine Bestel­lung unbeant­wortet und/ oder unbear­beit­et bleibt, wenn der Käufer aber an der Bestel­lung fes­thal­ten wollen. Diese Infor­ma­tion muss schriftlich per E‑Mail oder Brief erfol­gen, in jedem Fall auf die Weise, die sich­er­stellt, dass der Verkäufer das Infor­ma­tion­ss­chreiben erhält.

4. Sofern nichts anderes vere­in­bart ist, kann der Ver­trag von jed­er Partei gekündigt wer­den, wenn die Dauer des Hin­derniss­es 120 Tage über­schre­it­et. Im Falle ein­er Kündi­gung sind die bis dahin jew­eils erbracht­en Leis­tun­gen zu erstat­ten.

5. Die betrof­fene Partei hat alle geeigneten und zumut­baren Maß­nah­men zu ergreifen, den Zus­tand der höheren Gewalt zu beseit­i­gen sowie die bei der anderen Ver­tragspartei einge­trete­nen oder dro­hend einzutre­tenden, neg­a­tiv­en Fol­gen der höheren Gewalt zu mildern.

6. Sofern es sich bei dem Ver­trags­ge­gen­stand um eine zu erbrin­gende Dien­stleis­tung der betrof­fe­nen Partei han­delt, ist diese berechtigt, die Erbringung der Dien­stleis­tung neu festzule­gen. Sollte inner­halb von 120 Tagen nach Beginn des Ereigniss­es kein Ersatzter­min ange­boten oder angenom­men wer­den kön­nen, so kann der Ver­trag von jed­er Partei gekündigt wer­den und bere­its erhal­tene Leis­tun­gen sind zurück­zugewähren.

7. Sofern es sich bei dem Ver­trags­ge­gen­stand um eine Ver­anstal­tung han­delt, ist der Ver­anstal­ter berechtigt, Zeit­punkt und Ver­anstal­tun­gort neu festzule­gen. Sollte der Teil­nehmer das neue Ange­bot nicht annehmen kön­nen, uner­he­blich aus welchem Grund, ste­ht ihm ein Ersatzter­min zu. Sollte inner­halb von 120 Tagen nach Beginn des Ereigniss­es kein Ersatzter­min ange­boten oder angenom­men wer­den kön­nen, so kann der Ver­trag von jed­er Partei gekündigt wer­den und bere­its erhal­tene Leis­tun­gen sind zurück­zugewähren.

§ 15 Schluss­bes­tim­mungen

1. Auf Verträge zwis­chen dem Verkäufer und den Kun­den find­et das Recht der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land unter Auss­chluss des UN-Kaufrechts Anwen­dung. Bei Bestel­lun­gen von Ver­brauch­ern aus dem Aus­land bleiben zwin­gende Vorschriften oder der durch Richter­recht gewährte Schutz des jew­eili­gen Aufen­thalt­s­lan­des beste­hen und find­en entsprechende Anwen­dung.

2. Sofern es sich beim Kun­den um einen Kauf­mann, eine juris­tis­che Per­son des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtlich­es Son­derver­mö­gen han­delt, ist Gerichts­stand für alle Stre­it­igkeit­en aus Ver­tragsver­hält­nis­sen zwis­chen dem Kun­den und dem Anbi­eter der Sitz des Anbi­eters.

3. Die Ver­tragssprache ist Deutsch.

Hin­weis zum Urhe­ber­recht:

Diese AGB wur­den von den Ver­tragsan­wäl­ten der TISKO Con­sult­ing GmbH ( https://www.Gepruefter-Webshop.de ) erstellt und unter­liegen dem urhe­ber­rechtlichen Schutz. Eine weit­ere Ver­wen­dung, als der ver­traglichen Vere­in­barung oder das Kopieren und unberechtigte Nutzen der Texte wird nicht ges­tat­tet und stellt eine Urhe­ber­rechtsver­let­zung dar, die rechtlich geah­n­det wird.